Liebes Meisterkonzert-Publikum,

Ende Mai haben wir bekannt gegeben, dass aufgrund der Corona-Situation das im April geplante 100. Meisterkonzert mit London Brass auf Mitte Januar 2021 verschoben und nur eine halbe Meisterkonzert-Saison mit Konzerten im Februar und April 2021 geplant wird.

Wir waren zuversichtlich, dass die Pandemie mit Beginn des neuen Jahres unseren Alltag nicht mehr so sehr beeinträchtigen wird. Aber die aktuelle Entwicklung zeigt, dass längere Geduld erforderlich ist. Nach wie vor stellt sich die Frage, ab wann wieder Meisterkonzerte im annähernd gewohnten Rahmen stattfinden können. Neben der Beschränkung der Besucherzahlen bei Veranstaltungen ist ein großes Problem, dass viele unserer Künstlerinnen und Künstler im Ausland leben oder dort auftreten. Damit sie in Lohne konzertieren können, darf es z. B. bei der Ein- oder Ausreise keine Quarantäne-Auflagen für sie geben. Wir gehen leider davon aus, dass dieses Problem und viele weitere logistische Schwierigkeiten bei der Konzertplanung bis zum kommenden Sommer nicht kalkulierbar sind.

Im Moment hoffen wir, im September die Saison 2021/22 eröffnen zu können. Gerne begrüßen wir Sie auch nach einer langen Pause bei den „Meisterkonzerten“ mit musikalischen Highlights und freuen uns schon jetzt auf das Calmus Ensemble, die Hannoversche Hofkapelle, das Marimba-Quartett Katarzyna Myćka und das Ensemble Arabesque.

London Brass
London Brass // Foto: Daniel Bissill

Als neuer Nachhol-Termin für das 100. Meisterkonzert ist mit London Brass der Sonntag, 19. Dez. 2021, vereinbart.

Bereits erworbene Karten für dieses Konzert behalten ihre Gültigkeit. Wenn Sie den Ersatz-Termin nicht wahrnehmen möchten, melden Sie sich bitte bei Piano Hartz, Tel. 04442 921316, E-Mail „tickets@piano-hartz.de

EIN VIERTELJAHRHUNDERT MEISTERKONZERTE

Im Dezember 1995 wurde von Cornelia Rothkegel-Hartke und Ferdinand Hartke die Konzertreihe „Meisterkonzerte in der Aula“ in Lohne ins Leben gerufen. Vorerst wurden von den beiden Musikliebhabern drei Konzerte von international renommierten Kammermusik- Ensembles mit ausschließlich privaten Mitteln veranstaltet. Das Interesse an weiteren Konzerten war groß. Da die Realisierung einer herausragenden klassischen Konzertreihe nur über Eintrittsgelder nicht möglich ist, wurde im August 1996 der „Verein zur Förderung der Meisterkonzerte e.V.“ gegründet, der seitdem Veranstalter der Reihe ist.

Das Ziel des Vereins, eine Veranstaltungsreihe „auf dem flachen Lande“ zu etablieren, in der international herausragende Künstler in Lohne konzertieren, ist mittlerweile nicht nur erreicht – den Lohner „Meisterkonzerten“ wird von Fachleuten Weltniveau bescheinigt. Wir danken den Vereinsmitgliedern, den Künstlern, den Sponsoren und den Konzertbesuchern für ihr Vertrauen in unsere Arbeit.

Cornelia Rothkegel-Hartke, Ferdinand Hartke, Dr. Ulrich Thomann

Matthias Kirschnereit
Freitag, 27. Sept. 2019, 20:00 Uhr
Matthias Kirschnereit
www.matthias-kirschnereit.de
Bartholdy Quintett
Freitag, 22. Nov. 2019, 20:00 Uhr
Bartholdy Quintett
www.bartholdyquintett.com
Linos Ensemble
Freitag, 14. Feb. 2020, 20:00 Uhr
Linos Ensemble
www.linos-ensemble.de
London Brass
Sonntag, 19. Dez. 2021, 17:00 Uhr
100. Meisterkonzert London Brass
www.londonbrass.net

Könner brauchen Gönner“ · Förderer, Partner, Sponsoren · 2019/20

NDR Kultur

Blömer und Kollegen

Bode & Partner

Landkreis Vechta
Stadt Lohne
Öffentliche
Piano Hartz
Druckerei Rießelmann
Zimmerei Sieveke

„Night of Light“ in Lohne
„Meisterkonzerte“ unterstütz(t)en Aktion der Veranstaltungswirtschaft

Die Aktion „Night of Light“ #nightoflight2020 richtet sich an die breite Öffentlichkeit, um auf die dramatische Lage der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam zu machen. Alle Bereiche der Veranstaltungswirtschaft in Deutschland vereinigen sich zu einer übergreifenden Interessen- und Arbeitsgemeinschaft und initiieren die „Night of Light“.

Anlässlich dieses Events baut auch der „Verein zur Förderung der Meisterkonzerte e. V.“ (www.meisterkonzerte-lohne.de) in Lohne mit am gemeinsamen bundesweiten Licht- Monument. Hierzu werden in vielen Städten, in denen Unternehmen der Veranstaltungsbranche ihren Sitz haben, in der Nacht vom 22. auf den 23.06.2020 von 22.00 – 01.00 Uhr Event-Locations und Spielstätten sowie ausgewählte Gebäude und Bauwerke rot illuminiert. Auf einer eigens für diesen Anlass programmierten Website „www.night-of-light.de“ können sich Interessierte Bilder und Videos von den bundesweit umgesetzten Installationen im Netz ansehen und die Initiative mit ihren Forderungen nach einem Branchendialog mit der Politik unterstützen.

Das Ziel: Mit der Politik im Rahmen eines Branchendialogs ins Gespräch darüber zu kommen, wie die milliardenschwere, extrem heterogene Branche der Veranstaltungswirtschaft vor einer massiven Insolvenzwelle gerettet werden und der Erhalt von bundesweit mehreren hunderttausend Arbeitsplätzen gesichert werden kann. Die Veranstaltungswirtschaft ist eine komplexe Branche, die viele unterschiedliche Gewerke und Spezialdisziplinen in sich vereint. Aus diesem Grund hat die Veranstaltungswirtschaft insgesamt keine zentrale Lobby.

Wir hoffen, dass Bund und Länder kulturelles Schaffen bei der Lockerung des Lockdown nicht auf den Status eines Hobbys oder als gesellschaftlichen Luxus zurückstufen. Zwar werden die „Meisterkonzerte“ in Lohne ehrenamtlich organisiert und der Verein arbeitet nicht Gewinn orientiert – aber allein schon durch die Absage des 100. Meisterkonzertes am 26. April 2020 sind Wirtschaftsunternehmen, Künstlern und dem Staat viele tausend Euro entgangen: Hotelkosten für 10 Musiker, Flüge London-Hannover-London, Transfers Lohne-Flughafen, Catering, Druckkosten für Programmhefte, Werbekosten, Konzert-Honorar, Agentur- Provision, Abgaben zur Künstlersozialversicherung, GEMA und Ausländerlohnsteuer. Mit diesen Ausgaben sind die Lohner „Meisterkonzerte“ nur ein minimaler Teil der umsatzstarken deutschen Kreativwirtschaft mit Konzerthäusern, Theatern, Festivals, Musikschulen etc. Aber sie verdeutlichen vielleicht, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen auch bei der Stilllegung des kulturellen Lebens sehr groß sind.