Saison 2007/08, Aula Gymnasium Lohne

Meisterkonzerte in der Aula

Freitag, 12. Oktober 2007, 20:00 Uhr
Linos-Ensemble · „Sinfonische Kammermusik“

Sonntag, 11. November 2007, 11:00 Uhr · Sonderkonzert für Familien
„Don Quijote“ · Ein Musiktheaterprojekt für Kinder

Freitag, 30. November 2007, 20:00 Uhr
Folkwang Kammerorchester · „Italienisch in den Advent“

Freitag, 29. Februar 2008, 20:00 Uhr
The Raschèr Saxophone Quartet

Donnerstag, 17. April 2008, 20:00 Uhr
Manuel Barrueco · Gitarre trifft Streicher

48. Meisterkonzert · Freitag, 12. Oktober 2007, 20.00 Uhr

Linos-Ensemble · „Sinfonische Kammermusik“

Die Mitglieder des Linos-Ensembles – viele von ihnen auf nationalen und internationalen Wettbewerben mehrfach ausgezeichnet – sind als Professoren deutscher Musikhochschulen oder auf Solo-Positionen führender deutscher Orchester tätig.

Ihr Repertoire ist in seiner Vielfalt ohne Beispiel; es reicht von gemischten Quartetten bis zu Kammersinfonien für 15 Solo-Instrumente und von J.S. Bach bis K.H. Stockhausen – und immer wieder widmen zeitgenössische Komponisten dem Ensemble ihre Werke.

Uraufführungen vom Linos-Ensemble waren u.a. im September 2001 die Kammeroper „Der Tod klopft an“ (Musik Christian Jost, nach Texten von Woody Allen) und ein Kammermusikwerk für 9 Instrumente von Ulrich Stranz im Januar 2002. Weit über 80 Werke hat das Ensemble seit seiner Gründung 1978 aufgeführt oder für Rundfunkanstalten produziert; ARD und ZDF widmeten den Künstlern Porträtsendungen.

Kein anderes Kammerensemble hat ein vergleichbar großes Repertoire mit Bläsern, Streichern und Klavier wie das Linos-Ensemble. Darum freuen wir uns besonders, dieses Ensemble immer wieder mal für ein Konzert mit „Kostbarkeiten der Kammermusik“ gewinnen zu können.

Programm

Debussy Petite Suite | Wagner Siegfried-Idyll | Brahms Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11

Karten: 19,- € · Ermäßigt: 10,- €

Sonderkonzert für Familien · Sonntag, 11. November 2007, 11.00 Uhr

„Don Quijote“ · Ein Musiktheaterprojekt für Kinder

Ausgangspunkt dieser Aufführung für Kinder im Grundschulalter ist die weltbekannte Geschichte von Miguel de CervantesDon Quijote“. Der umfassende Roman, der zwischen 1605 und 1612 in zwei Teilen in Spanien erschien, schildert die Abenteuer des kleinen Landadeligen „Don Quijote“ der irgendwo in der Mancha lebt. Dort verschlingt er einen Ritterroman nach dem anderen, bis er schließlich verrückt wird und glaubt, er selbst müsse sich als fahrender Ritter todesmutig in Gefahren stürzen, um das Unrecht zu bekämpfen. Zusammen mit seinem Knappen Sancho Panza zieht er durch die Lande und erlebt haarsträubende Abenteuer; das wohl bekannteste ist sicherlich der Kampf mit den Windmühlen …

Der Komponist Georg Philipp Telemann schuf 1761 eine Musik unter dem Titel „Don Quijote der Löwenritter“. Diese Musik wird in dem etwa einstündigen Stück teilweise gespielt. Da die Musik ein wesentlicher Bestandteil der Aufführung ist, wird das kleine Orchester einerseits die Musik von Telemann spielen; aber auch Neukompositionen von Andreas N. Tarkmann.

Die Musiker des Emsländischen Kammerensembles haben Lohner Jugendliche bereits mit Mozarts „Zauberflöte“ gefeiert, die Schauspieler sind Jörg Schade (bekannt als „Papa Haydn“), Timo Wiesemann und Christiane Schoon.

Programm:

Mit 3 Schauspielern und 7 Musikern (2 Violinen, Viola, Violoncello, Oboe, Fagott und Horn)

Karten: 6,– € (… gilt auch für Erwachsene) · Im Vorverkauf: beim Kauf von 5 und mehr Karten 5,- € pro Karte

49. Meisterkonzert · Freitag, 30. November 2007, 20.00 Uhr

Folkwang Kammerorchester · „Italienisch in den Advent“

Nicolai Gerassimez, Klavier

Bernhard Steiner, Dirigent · Nicolai Gerassimez, Klavier

Seit über 45 Jahren ist das Folkwang Kammerorchester Essen eine feste Größe im deutschen Musikleben. Zusammen mit ihrem Chefdirigenten haben sich die durchweg jungen Musiker sowohl die Pflege des traditionellen Repertoires für Kammerorchester als auch die Verbreitung unbekannter und neuer Werke zum Ziel gesetzt.

Wichtige Aufgabe des Ensembles ist darüber hinaus die Förderung des Orchester- und Solistennachwuchses.

Der Dirigent Bernhard Steiner wurde in Wien geboren und studierte an der Wiener Musikhochschule Schulmusik, Tonsatz, Gesangspädagogik, Chor- und Orchesterdirigieren. Von 1989 - 91 war er Kapellmeister bei den Wiener Sängerknaben.

Mit dem 1989 gegründeten Wiener Streichorchester spezialisierte er sich auf die Aufführung zeitgenössischer Musik, unternahm Gastspiele und Konzerttourneen ins Ausland und spielte Rundfunk- und CD-Aufnahmen ein. Als Gastdirigent ist Bernhard Steiner in Deutschland sowie in Österreich, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Spanien, Italien, der Türkei, Slowenien und in Polen eingeladen.

Nicolai Gerassimez, Sohn einer Musikerfamilie, wurde 1985 in Essen geboren und begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel. Der junge Künstler errang zahlreiche nationale und internationale Preise. Er konzertierte beim Classix Festival Braunschweig, Mecklenburg-Vorpommern Festival, in Österreich, Litauen, Finnland, Monaco und den USA.

Als Solist spielte er mit den Essener Philharmonikern, den Bochumer Symphonikern, den Berliner Symphonikern und dem Folkwang Kammerorchester Essen. Für den WDR und den BR machte Nicolai Gerassimez mehrere Rundfunkaufnahmen. Seit 2004 ist er Stipendiat der Deutschen Studienstiftung und 2005 wurde er in die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung aufgenommen.

Programm:

Corelli, Weihnachtskonzert | Bach, Klavierkonzert d-Moll | Rossini, Streicherserenade | Verdi, Streichquartett e-Moll (Fassung für Orchester)

Karten: 19,- € · Ermäßigt: 10,- €

50. Meisterkonzert · Freitag, 29. Februar 2008, 20.00 Uhr

The Raschèr Saxophone Quartet

Christine Rall, Elliot Riley, Bruce Weinberger, Kenneth Coon

Seit seiner Gründung 1969 trat das Raschèr Saxophon Quartet regelmäßig in den bedeutendsten Konzertsälen der Vereinigten Staaten, Asien und Europas auf (Carnegie Hall and Lincoln Center New York, Kennedy Center Washington D.C., Opera Bastille Paris, Royal Festival Hall London, Philharmonie Cologne, Finlandia Hall Helsinki, Concertgebouw Amsterdam, Schauspielhaus Berlin, Musikverein Vienna, Tonhalle Zürich, Parco della Musica Rome, Dewan Filharmonik Petronas Kuala Lumpur, National Concert Hall Taipei, usw.).

Die „Wiener Zeitung“ nannte das Quartett die „ungekrönten Könige des Saxophons“ und ein Kritiker der „Welt“ behauptete, „wenn es eine olympische Disziplin des virtuosen Bläserspiels gäbe, dann müsste das „Raschèr Saxophone Quartet“ aus den USA unbedingt eine Goldmedaille erhalten.“

Das Ensemble setzt eine Tradition fort, die in den 30er Jahren von Sigurd Raschèr, dem Pionier des klassischen Saxophons und Gründer des Quartetts, begonnen wurde. Er regte viele Komponisten an Stücke für ihn zu schreiben. In ganz ähnlicher Weise hat das Quartett über 290 Komponisten inspiriert, ihm Werke zu widmen.

Programm:

Bach, Contrapunctus Nr. 12, 11 &9 aus „Die Kunst der Fuge“ BWV 1080,2 | Mozart, Oboenquartett KV370 (368b) arrangiert für Saxophonquartett von Kenneth Coon | Rosenblum Möbius, Loop (2001) dem Raschèr Saxophone Quartet gewidmet | Glazunow, Quatuor pour quatre saxophones op. 109 (1932)

Karten: 19,- € · Ermäßigt: 10,- €

51. Meisterkonzert · Donnerstag, 17. April 2008, 20.00 Uhr

Manuel Barrueco · Gitarre trifft Streicher

Manuel Barrueco, Gitarre
Cuarteto Latinoamericano

Saúl Bitrán, Arón Bitrán, Violine
Javier Montiel, Viola, Alavaro Bitrán, Violoncello

Manuel Barrueco gilt heute als einer der einflussreichsten Künstler der klassischen Gitarrenszene. Er war vielleicht der erste Gitarrist, der seine Virtuosität ganz in den Dienst einer stilistisch getreuen Interpretation und musikalischen Gestaltung stellte und der Gitarre so den Rang eines – neben dem Klavier – seriösen polyphonen klassischen Musikinstruments gegeben hat.

Sein großes Talent wurde gefördert, als er mit seiner Familie aus Kuba in die USA emigrierte und ein Stipendium am Peabody Conservatory von Baltimore bekam, an dem er heute selbst unterrichtet. 1974 gewann Barrueco als erster Gitarrist den begehrten „Concert Artist Guild Award“.

Seine ersten Einspielungen klassischer Originalliteratur erregten ungläubiges Staunen ob seiner Fähigkeiten und genauen Interpretation. Mittlerweile hat er mehr als ein Dutzend CDs eingespielt. Als Interpret ist er Gast in den Konzertsälen der ganzen Welt und arbeitet mit weltbekannten Instrumentalisten, Sängern und Orchestern zusammen.

Das Cuarteto Latinoamericano ist das weltweit bekannteste Streichquartett, das sich auch lateinamerikanischer Musik widmet.

Die vier Mexikaner sind preisgekrönt, u. a. wurden sie in 2002 sowohl in der Kategorie Kammermusik als auch für lateinamerikanische Musik für einen „Grammy“ nominiert.

Programm:

Musik lateinamerikanischer Komponisten von Astor Piazolla bis Heitor Villa-Lobos.

Karten: 26,- € · Ermäßigt: 13,- €

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